Wirtschaftliche Auswirkungen

Der Coronavirus hat sich mittlerweile weltweit ausgebreitet. Das neue Epizentrum von Covid-19 sind nun die USA. Für Deutschland handelt sich um eine wechselseitige und riskante Abhängigkeit von europäischen und weltweiten Handelspartnern. Seit einigen Wochen werden die negativen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus auf die gesamte Weltkonjunktur deutlich und ein Ende ist noch nicht abzusehen.

Verminderte wirtschaftliche Dynamik - Auswirkungen auf die Lieferketten

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus nimmt Einfluss auf die globalen Lieferketten. 90 Prozent des gesamten Welthandels erfolgt auf dem Seeweg. Dabei ist China Dreh- und Angelpunkt der weltweiten Handelsschifffahrt. Sieben der zehn größten Containerhäfen der Erde liegen an der chinesischen Küste. In China fehlen massiv Hafenarbeiter zum Entladen und Lkw-Fahrer für den Weitertransport mit der Konsequenz, dass in vielen Fällen die Ware nicht vom Fleck kommt. Diese Container fehlen in Europa. Luftfracht und der Weg über die Schienen sind in vielen Fällen keine echten Alternativen. Die Verknappung der Ladekapazitäten bedingt einen signifikanten Anstieg der Frachtkosten. Es sind aber auch Destinationen von Waren auf dem Weg von und nach China betroffen. Somit müssen die im internationalen Geschäft fokussierten Unternehmen an mehreren Fronten kämpfen.

Hier finden Sie die Ergebnisse der aktuellen DIHK-Blitzumfrage zu den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus

Auswirkungen auf die mainfränkische Wirtschaft

Dazu hat die IHK Stimmen aus der Wirtschaft gesammelt:

Dagmar Ringel, Leiterin Unternehmenskommunikation, Koenig und Bauer AG (Stand: 27.02.2020)
"Zum Wohle unserer Mitarbeiter werden bei uns tagesaktuell Informationen, bspw. vom Auswärtigem Amt, rund um das Coronavirus in Verbindung mit unseren Auslandsmärkten abgeglichen.
Dabei stehen wir in enger Abstimmung mit unserem betriebsärztlichen Dienst.
Über unser Intranet informieren wir unsere Belegschaft transparent und proaktiv.
Aufgrund der aktuellen Lage läuft die  Kommunikation mit unseren weltweiten Kontakten vermehr über Videokonferenzen."

Lothar Ullrich, Geschäftsführer, Authentic Style Vertriebs GmbH & Co. KG (Stand: 27.02.2020)
"Bereits jetzt bemerken wir, dass die für China tätigen Lieferanten mitunter aus den umliegenden Märkten der Region wie beispielsweise aus Mynamar, Pakistan oder Bangladesch schlechter Vormaterialen für die Produktion liefern können. Auch geht sich der Transport aus China schwieriger an. In der Summe macht das für uns Lieferverzögerungen von vier Wochen aus."

 

Für mehr als jedes zweite Unternehmen der Region (52 Prozent) sind die Auswirkungen auf das eigene Geschäft bereits spürbar. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage unter Mitgliedsbetrieben der IHK Würzburg-Schweinfurt. Für das Jahr 2020 befürchten viele Unternehmen einen Umsatzrückgang.

Wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkte - Themenspecial der GTAI

Germany Trade and Invest (GTAI) beleuchtet in einem Themenspecial  die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus weltweit.

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