(Stand: 23.03.2019)

Blitzumfrage der Deutsch-Indischen Handelskammer (AHK)

Die AHK Indien hat Ihre Mitglieder zu den Auswirkungen des Covid 19 Virus befragt. Die Umfrage wurde zwischen dem 16. und 23. März 2020 durchgeführt und insgesamt 210 Mitgliedsunternehmen der Deutsch-Indischen Handelskammer nahmen online teil. 

Covid-19 hat enorme Auswirkungen auf den Handel in Deutschland und Indien. Die Pandemie betrifft dabei in Indien die ohnehin schwache indische Wirtschaft. Geschäftsreisen auf den Subkontinent sind kaum noch möglich. 79 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass das Virus einen hohen und mittleren Einfluss auf Ihr Unternehmen hat. Die meisten Unternehmen erwarten einen Rückgang der Geschäfte und erhoffen sich durch staatliche Zuschüsse Hilfe.

Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage unter den indischen und deutschen Mitgliedern finden Sie hier.

Hier finden Sie weitere Informationen der AHK Indien in englischer Sprache zu dem aktuellen Geschäfts- und Handelsszenario für die deutsch-indische Gemeinschaft und die globalen Auswirkungen auf Wirtschaft und Handel.

https://indien.ahk.de/coronavirus-latest-updates

https://indien.ahk.de/coronavirus-latest-updates/business-and-trade-impact

Ergebnisse der Blitzumfrage der Deutschen Handelskammer und Handelskammer der Europäischen Union in China vom 27.02.2020

Die Auswirkungen sind insgesamt gravierend. Allerdings leidet jedes einzelne Unternehmen in unterschiedlichem Maße unter den Folgen und Einschränkungen und ist oft widersprüchlichen Vorschriften unterworfen. Vielen Unternehmen, denen die Wiedereröffnung erlaubt wurde, fehlen die notwendigen Inputs/Personal, um den Betrieb wieder voll aufzunehmen, die Kunden, um ihre Waren/Dienstleistungen zu kaufen, oder die Mittel, um Waren und Personen zu bewegen, um die Nachfrage zu befriedigen. Fast 90% der Befragten berichten von einer mittleren bis hohen Auswirkung, während die Hälfte der Befragten plant, die jährlichen Geschäftsziele zu senken. Mehr als 300 europäische Unternehmen unterstützen aktiv die Bemühungen zur Eindämmung des COVID-19-Ausbruchs und etwa 70% haben medizinische Geräte an Krisenregionen gespendet, finanziell zum Kampf gegen das Virus beigetragen und logistische Unterstützung geleistet.

Alle Ergebnisse und die Pressemitteilung. 

Ergebnisse der Blitzumfrage der IHKs im Frankfurt Rhein Main Gebiet zum Coronavirus (13.02.20)

Welche wirtschaftlichen Konsequenzen hat der Coronavirus für unsere Unternehmen in der Frankfurt Rhein Main Region? Rund 46 Prozent der Unternehmen rechnen mit Lieferengpässen und 51 Prozent mit Umsatzeinbußen. Hier finden Sie die Pressemitteilung der IHKs sowie alle Ergebnisse der Umfrage vom 13.02.2020.

Ergebnisse der Umfrage der AHK Italien (04.03.20)

 Auf der Website der Deutsch-Italienischen Handelskammer finden Sie die Ergebnisse einer Umfrage zur Verbreitung des Coronavirus in Italien.

Die 91 Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, betonen die Unsicherheit der aktuellen Situation, welche destabilisierend wirkt, und äußern sich noch zurückhaltend über die Auswirkungen der Corona-Epidemie, insbesondere was den Umsatz angeht.
Die Ausbreitung des Coronavirus hatte Folgen für die Logistik, bei der Beschaffung und hinsichtlich der Verfügbarkeit von Personal. Allerdings äußern sich die Unternehmen vorsichtig zuversichtlich über eine baldige Geschäftserholung.
Große Sorgen bereitet ein weiterer Nachfragerückgang in einem sich ohnehin bereits verlangsamenden weltwirtschaftlichen Szenario sowie negative Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette (insbesondere auf die deutsch-italienische „Joint Production“).

Um die Situation zu überwinden, schlagen die Unternehmen schnelle Unterstützung in Form von Steuererleichterungen und Steuervergünstigungen vor. Bei diesen Maßnahmen dürfen die großen Entwicklungsziele nicht aus dem Blick geraten. Die Unternehmen wollen gestärkt neu anfangen, indem weiterhin in die folgenden wirtschaftlichen Treiber investiert wird:
- HR / Smart Working
- Digitalisierung
- Prozessinnovation
- Infrastruktur

Nach Meinung der deutsch-italienischen Business Community ist klar, dass es notwendig ist, Glaubwürdigkeit und Vertrauen in den Augen der internationalen Investoren zurückzugewinnen.
Viele Unternehmen haben darauf hingewiesen, wie sich die Verbreitung des Coronavirus negativ auf die Wirtschaft des ganzen Landes ausgewirkt hat, und fordern von den Institutionen die Durchführung von Kommunikationsinitiativen, um das Vertrauen wieder herzustellen.

Quelle: AHK Italien

(Stand: 8.04.2020)

Ergebnisse der Umfrage der AHK Vereinte Arabische Emirate(14.04.20)

Die weltweite Corona-Krise strahlt auch auf die Golf-Region aus. Die einzelnen Staaten haben zum Teil sehr konsequente Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung einzudämmen. Luftfahrt- und Reisebranche sind stark betroffen. Ein finanzielles Hilfspaket soll Unternehmen schützen.

Wirtschaftlich sind die Auswirkungen enorm und noch kaum abschätzbar. Aktuellen Prognosen zufolge könnte das Wirtschaftswachstum in einem Positivszenario der MUFG Bank (kurzer Verlauf der Pandemie) auf 1,4 Prozent für 2020 abflachen (zu Beginn des Jahres lag die Prognose bei 2,2 Prozent). In einem Negativszenario (längerer Verlauf der Pandemie) könnte es laut Capital Economics zu einer Stagnation kommen. (GTAI)

Die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer hat sich an ihr Partner gewandt, um eine schnelle Einschätzung der aktuellen Situation zu erhalten.
Die Befragung fand vom 25. März bis zum 7. April 2020 statt.
Hier finden Sie das Ergebnis der Befragung von rund 200 Mitgliedern.

Ergebnisse der DIHK-Umfrage zur Corona-Krise (08.03.20)

47 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise mit einem Umsatzeinbruch. In mehr als jedem vierten Betrieb liegen die erwarteten Umsatzeinbrüche bei mehr als zehn Prozent. Das ist das Ergebnis einer DIHK-Umfrage unter mehr als 10 000 Betrieben aus allen Regionen und Branchen. Danach melden insbesondere das Gastgewerbe, die Reisebranche und Messebetriebe sogar befürchtete Umsatzrückgänge um mehr als 75 Prozent.
 
“Es ist dringend geboten, dass die Bundesregierung nun schnell konkrete Maßnahmen zur Stützung dieser unverschuldet in Not geratenen Unternehmen vorlegt”, sagt DIHK-Präsident Eric Schweitzer. “Es handelt sich hier nicht nur um die Probleme einzelner Betriebe, sondern um eine extreme Herausforderung für unsere Gesamtwirtschaft. Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses gehen in die richtige Richtung. Ganz dringend brauchen die Unternehmen jetzt schnell wirkende Liquiditätshilfen. Der Ankündigung des Koalitionsausschusses müssen in den nächsten Tagen und nicht erst in Wochen konkrete Hilfen folgen. Wir müssen sehr entschlossen handeln - und dann in den nächsten Wochen immer wieder gezielt da nachlegen, wo sich neue Sollbruchstellen für unsere Unternehmen infolge der Corona-Krise ergeben.”
 
Angesichts der zunehmend dramatischen Lage betroffener Unternehmen muss bei den erforderlichen Sofortmaßnahmen nach den Worten von Schweitzer “Vereinfachung das Gebot der Stunde sein”. Einschränkungen und Prüfkriterien, die für normalen Zeiten entwickelt worden sind, könnten andernfalls gefährliche Engpässe schaffen, so der DIHK-Präsident: “Die Verfahren müssen an die außergewöhnliche Krisen-Situation in vielen Teilen der Wirtschaft angepasst werden.” Der DIHK und die Industrie- und Handelskammern haben dazu Vorschläge entwickelt. “Statt beispielsweise jetzt die üblichen Antragsverfahren durchzuziehen, könnten Bund und Länder pauschal allen Betrieben die Ertrag- und Umsatzsteuern zinsfrei für die kommenden Monate stunden. Es gibt da im Detail noch viel zu tun – und wir müssen es schnell tun.”
 
In der Umfrage haben neben 47 Prozent der Betriebe mit prognostizierten Umsatzrückgängen weitere 28 Prozent der Unternehmen angegeben, sie könnten derzeit noch keine Einschätzung zu ihrer Geschäftsentwicklung abgeben.“ Die Unternehmensangaben zeigen, wie stark die Corona-Krise die Wirtschaft in der Breite verunsichert: Vom global tätigen Konzern über den familiengeführten Mittelstand bis hin zum Kleinstunternehmer erleben derzeit viele Betriebe Herausforderungen, wie sie bislang im Geschäftsleben noch nie zu Tage getreten sind”, so Schweitzer. “Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir noch schwierige Monate vor uns haben. Dabei sollten wir mit Besonnenheit, Verantwortung und Zuversicht agieren. Ich bin aber überzeugt davon, dass Gesundheitsbehörden, Politik und Wirtschaft die Corona-Krise mit einem gemeinsamen Verständnis für Probleme und Lösungen meistern können.“

Die DIHK-Umfrage finden Sie hier.

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