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Internationaler Warenverkehr

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Bescheinigungswesen, Zoll und Warenverkehr.

Bescheinigungswesen

Abwicklung wichtiger Exportdokumente jetzt online verfügbar

Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat ihre beiden Geschäftsstellen für den Publikumsverkehr geschlossen. Zur Ausstellung dringend benötigter Außenwirtschaftsdokumente  können Sie telefonisch über 0931 4194-274 (Würzburg) bzw. 09721 7848-610 (Schweinfurt) persönliche Einzeltermine vereinbaren.

Die IHK empfiehlt hier aber vorrangig eine Umstellung auf die Online-Lösung „Elektronisches Ursprungszeugnis“ (e.UZ).

Vorteile:

  • Antragstellung auch im Homeoffice möglich
  • Abwicklung innerhalb eines Tages: Beantragung, Bewilligung und Versand an Kunden
  • Änderungen/Korrekturen unkompliziert elektronisch erledigen
  • Keine Postwege oder Botengänge
  • Vorlagen im Nutzerprofil speicherbar
  • Ausstellungsgebühr nur für das Original - weitere Ausfertigungen kostenlos

Damit ist das elektronische Antragsverfahren auch für Firmen attraktiv, die nur gelegentlich Exportbescheinigungen benötigen. Es ist im Normalfall innerhalb weniger Stunden einzurichten.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Infoblatt "Elektronisches Ursprungszeugnis"

Zollabwicklung durch die Zollämter

Eine Zollabfertigung durch die Zollämter ist weiterhin gewährleistet. Bei den örtlichen Zollbehörden bestehen Konzepte zur Aufrechterhaltung der Zollabfertigung, so dass auch bei Ausfallszenarien einzelner Standorte eine Abfertigungsmöglichkeit grundsätzlich gewährleistet wird.

Hier geht es zur Allgemeinen Dienststellensuche.

Kontaktdaten der Zollämter in Dettelbach und Schweinfurt:  

Hauptzollamt Schweinfurt, Zollamt Dettelbach - Mainfrankenpark
Mainfrankenpark 4, 97337 Dettelbach
Telefon: 09302 9817-0
Fax: 09302 9817-156
E-Mail: poststelle.za-dettelbach@ zoll.bund.de  

Hauptzollamt Schweinfurt
Brückenstraße 27, 97421 Schweinfurt
Telefon: 09721 6464-0
Fax: 09721 6464-1800
E-Mail: poststelle.hza-schweinfurt@ zoll.bund.de  

Weitere Informationen zu Zollfragen finden Sie auf der Seite des Zolls.

Gefahr einer Ansteckung durch importierte Waren

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Corona-Viren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände sowie Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus sein könnten.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Robert Koch Instituts und des Bundesinstituts für Risikobewertung.

Import und Export von Schutzausrüstungen

Für Schutzausrüstungen wurden für den Import vereinfachte Verfahren beschlossen.

Der Export von Schutzausrüstungen in die EU ist möglich, für Drittländer bestehen jedoch Beschränkungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Zolls.

Auf unserem Coronaportal finden Sie außerdem Meldungen zu den Themen "EU vereinfacht Marktzugang für persönliche Schutzausrüstung" und "Covid-19: Exportverbot für Schutzausrüstung entschärft".

Auswirkungen von Grenzschließungen auf den Warenverkehr

Der grenzüberschreitende Warenverkehr sowohl innerhalb der EU als auch in die Schweiz ist aktuell ohne Einschränkungen weiter möglich. Es kann jedoch zu größeren Wartezeiten kommen.

Aktuelle Wartezeiten für Lkw an Grenzübergängen finden Sie hier.

(Stand: 25.03.2020)

EU-Informationsportal über Maßnahmen im Warenverkehr

Die Europäische Kommission veröffentlicht eine Übersicht mit Informationen über Maßnahmen im Verkehrswesen aller Mitgliedstaaten. Die Mitgliedstaaten haben unterschiedliche Maßnahmen im Verkehrsbereich getroffen. Hierzu zählen beispielsweise die Aufhebung von Sonntagsfahrverboten, die Schließung kleiner Grenzübergänge, die Wiedereinführung von Grenzkontrollen oder die Verpflichtung für Fahrer, Gesundheitsnachweise mitzuführen. Um eine Übersicht über alle getroffenen Maßnahmen bereitzustellen, hat die Kommission eine Plattform eingerichtet.

Zur Plattform: https://ec.europa.eu/transport/coronavirus-response_en

Ziel der Kommission ist es, den freien Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union sicherzustellen. Die EU-Mitgliedstaaten werden aufgefordert, Grenzübergänge innerhalb des europäischen Verkehrsnetzes (TEN-Übergangsstellen) als sogenannte „Green-Lane“-Grenzübergänge – Grenzübergänge mit Sonderfahrspuren – zu benennen. Diese Übergänge sollen für den Frachtverkehr offen sein. Kontrollen sollen auf ein Minimum beschränkt werden, sodass das Passieren der „Green-Lane“-Grenzübergangsstellen nicht länger als 15 Minuten dauert. Die Mitgliedstaaten sind angehalten, Gesundheitskontrollen vor oder nach der Binnengrenze durchzuführen und sich abzustimmen, sodass Gesundheitskontrollen nur auf einer Seite der Grenze vorgenommen werden.

Kontrollen sollen so durchgeführt werden, dass die Fahrer ihr Fahrzeug nicht verlassen müssen und sie lediglich ihren Ausweis, Führerschein und gegebenenfalls eine Bestätigung ihres Arbeitgebers vorzeigen müssen. Die Mitteilung der Kommission enthält außerdem Empfehlungen für den Gesundheitsschutz der Fahrer.

Quelle: GTAI