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Gewinnermittlung / Buchführung

Buchführungspflicht

Um den Gewinn zu ermitteln sind gesetzlich entweder die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder die Bilanzierung / doppelte Buchführung vorgesehen.

Alles nur noch elektronisch!

Für die Jahre ab 2011 müssen alle unternehmerischen Steuererklärungen elektronisch abgegeben werden. 

Das betrifft insbesondere:

  • die Jahreserklärung für Umsatzsteuer (Umsatzsteuer-Voranmeldungen sind schon seit einiger Zeit nur noch elektronisch möglich)
  • Körperschaftssteuer
  • Gewerbesteuer
  • Einkommensteuer, wenn man unternehmerische Einkünfte hat
  • Einnahmeüberschussrechnung für Kleinunternehmer (EÜR)

(Bundesgesetzblatt 2008 | S. 2850)

Doppelte Buchführung nach dem Handelsrecht

Zur doppelten Buchführung sind grundsätzlich folgende Kaufleute, die im Handelsregister eingetragen sind, nach dem Handelsrecht (HGB) verpflichtet:

  • Personengesellschaften 
    = OHG, KG, GmbH & Co. KG u.ä.

    Die Pflicht zur doppelten Buchführung beginnt mit dem ersten Geschäftsvorfall.
  • Einzelkaufleute (e.K.),
    die die Schwellenwerte von 600.000 Euro Umsatz und 60.000 Euro Gewinn in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren nicht überschreiten, werden von der handelsrechtlichen Verpflichtung zur Buchführung, Inventur und Bilanzierung nach den handelsrechtlichen Vorschriften befreit (§ 241 a HGB). Diese Befreiung gilt bereits rückwirkend für das Geschäftsjahr 2008.
  • Kapitalgesellschaften 
    = GmbH, AG usw.

    Die Pflicht zur doppelten Buchführung beginnt mit dem Abschluss des Gesellschaftsvertrages.

Doppelte Buchführung nach dem Steuerrecht

Zur doppelten Buchführung sind ferner folgende Personen nach dem Steuerrecht (Abgabenordnung) verpflichtet: 

Unternehmer, die zwar nicht im Handelsregister eingetragen sind (Einzelunternehmen und die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) und die im Handelsregister eingetragenen Einzelkaufleute, wenn
- deren Jahresumsatz über 600.000 Euro liegt
oder deren Jahresgewinn 60.000 Euro übersteigt.


Die Pflicht zur doppelten Buchführung beginnt mit dem Wirtschaftsjahr, das auf die Bekanntgabe durch die Finanzbehörde zu dieser Verpflichtung folgt.

Ansprechpartner

Sonja Weigel

Beraterin Existenzgründung

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