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20.03.2019 - 07:56 Uhr

International

Brexit: REACH Chemikalienverordnung

REACH: “Brexit-Window“ der ECHA geöffnet.

Die wirtschaftlichen Konsequenzen eines Brexit betreffen auch die Chemikalienverordnung REACH. Bis zum 29. März 2019 bietet die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) dazu im Rahmen des Onlinetools REACH-IT besondere Unterstützung (“Brexit-Fenster“) an, um Stoffregistrierungen unter REACH aus Großbritannien auf den EU-27-Markt übertragen zu können.

Dies betrifft nicht nur Unternehmen im Vereinigten Königreich, sondern auch EU-Importeure.

Darüber hinaus hält die ECHA auf ihrer Website weitere Informationen bereit, was Unternehmen, die im Rahmen von REACH agieren, im Zuge des Brexit beachten sollten. Diese Informationen und Hilfestellungen sind nach verschiedenen Kategorien und Fragestellungen unterteilt.

Registrierungen für chemische Stoffe aus Großbritannien können nach dem Brexit ihre Wirksamkeit verlieren, falls betreffende Unternehmen keinen alleinigen Vertreter mit Sitz in der EU oder EWR benennen. Dasselbe gilt für Stoffe aus Nicht-EU-Staaten, die zuvor über Großbritannien zugelassen wurden. Gemeinsame Stoffregistrierungen mit einem britischen Unternehmen, die von dem dortigen Unternehmen vorgenommen wurden, könnten nach dem Brexit ebenfalls nicht weiter bestehen und müssten neu registriert werden.

Die Mitteilung der ECHA in englischer Sprache mit Verweis auf weitere Informationen, ein FAQ, Hilfestellungen und konkrete Anweisungen für Unternehmen finden Sie hier.

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