Großbritannien: Post Brexit

Gestern, Donnerstag, den 11. März tagte die Vollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt. Einer der Gastredner war Dr. Ulrich Hoppe von der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer.

Der Gastredner, Dr. Ulrich Hoppe, Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer betonte, dass das erzielte Abkommen der EU mit dem VK ausbaufähig sei - aber besser als nichts mit einem „No-Deal“. Der Handel mit Gütern und Dienstleistungen im Warenverkehr mit dem VK habe sich verteuert und entweder bleiben Unternehmen auf den Mehrkosten sitzen oder es wird auf den Kunden abgewälzt. Zudem seien die Unternehmen durch die Zollbürokratie belastet. Unternehmen werden aber mittelfristig damit immer besser umgehen. Spannend würde es allerdings noch werden, wenn die britische Seite nach der sogenannten „light touch“-Phase stärker an den Grenzen kontrollieren wird. Eine der weiteren Friktionen sei das Thema Mitarbeiterentsendung. Trotz aller Erschwernisse und offener Fragen betonte Dr. Hoppe, dass auch weiterhin der britische Markt gute Geschäftspotenziale bietet. Die knapp 66 Mio. Einwohner zählende Insel sei weiterhin ein „spannender Markt“.

Der IHK sind über 300 Exporteure bekannt die aus Mainfranken ins VK liefern. Über 100 importieren von dort und 5 haben eine Produktionsstätte. Dabei ist kein Branchenfokus feststellbar.