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Beratungsförderung für bereits gegründete Unternehmen

Coachingprogramm "Förderung unternehmerischen Know-hows"

Das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" ist eine Beratungsförderung und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die einen Zuschuss auf die Kosten für die Dienstleistungen eines externen Unternehmensberaters beantragen möchten.

Zuständig für die Umsetzung des Förderprogramms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle(BAFA). Das Programm wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Sie interessieren sich für eine Beratungsförderung? Die IHK Würzburg-Schweinfurt ist Regionalpartner im Förderprogramm und berät ihre Mitgliedsunternehmen über die Förderberechtigung, über Beratungsinhalte sowie über den Ablauf der Förderung. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Wer wird gefördert?

Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die bereits gegründet haben. Dabei werden drei Unternehmensarten unterschieden: 

  • Jungunternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind
  • Bestandsunternehmen, die bereits länger als zwei Jahre am Markt tätig sind
  • Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten (unabhängig vom Unternehmensalter; hier    gelten bestimmte Voraussetzungen)

Als Gründungsdatum zählt jeweils der Tag der Gewerbeanmeldung bzw. des Handelsregisterauszugs. Bei Übernahme eines Unternehmens gilt der Tag der Übernahme und bei Beteiligung der Tag der tätigen Beteiligung als Gründungsdatum (im Rahmen der Unternehmensbeteiligung muss eine Führungsposition eingenommen werden).   

Welche Beratungsthemen werden gefördert?

Eine Übersicht möglicher Beratungsthemen finden Sie im Merkblatt Beratungsarten- und Beratungsthemen.

Jungunternehmen und Bestandsunternehmen können für allgemeine Beratungen zu allen    wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung eine Unterstützung erhalten.

Zusätzlich gefördert werden spezielle Beratungen für Unternehmen

  • die von Unternehmerinnen geführt werden,
  • die von Migrantinnen oder Migranten geführt werden,
  • die von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung geführt werden,
  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern mit Migrations-hintergrund,
  • zur Gestaltung der Arbeit für Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mit Behinderung, 
  • zur Fachkräftegewinnung und -sicherung,
  • zur Gleichstellung und zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit,
  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz.  

Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten unabhängig von ihrem Unternehmensalter eine Förderung für eine  

  • Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit in einer wirtschaftlich schwierigen Situation
  • Folgeberatung zur Vertiefung der aus der Unternehmenssicherungsberatung gewonnenen Erkenntnisse zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung

Hinweis: Die Förderung kann mehrfach beantragt werden, sofern der maximale Zuschuss noch nicht ausgeschöpft wurde und noch weitere förderfähige Themen in einer Beratung thematisiert werden sollen.   

Nicht gefördert werden u.a. Beratungen, die überwiegend gutachterliche Stellungnahmen (z.B.    Zertifizierungen oder Firmenwertermittlungen) oder überwiegend Rechts- und Versicherungsfragen sowie steuerberatende Tätigkeiten (z.B. Ausarbeitung von Verträgen) zum Inhalt haben. Auch Seminare und Workshops bzw. Gruppenveranstaltungen werden nicht gefördert.   

Wie hoch ist die Förderung?
Unternehmensart Bemessungs- grundlage Fördersatz in Bayern Maximaler Zuschuss
Jungunternehmen 4.000 Euro 50% 2.000 Euro
Bestandsunternehmen 3.000 Euro 50% 1.500 Euro
Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 Euro 90 % 2.700 Euro

Antragstellung und Förderablauf

1. Schritt: Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten müssen laut Richtlinie vor Antragstellung ein kostenfreies Informationsgespräch mit einem Regionalpartner (IHK) führen. Nehmen Sie hierfür bitte Kontakt mit uns auf.  Bestandsunternehmen ist dies freigestellt. Nach geführtem Informationsgespräch erhalten Sie vom Regionalpartner ein  Bestätigungsschreiben (dieses bitte für die Abrechnungsunterlagen aufbewahren)

2. Schritt: Nach Erhalt des Schreibens ist binnen drei Monaten der Antrag online über die Antragsplattform des BAFA zu stellen.

⇒ zur Antragsplattform der BAFA

3. Schritt: Die Leitstelle DIHK Service GmbH prüft die formalen Fördervoraussetzungen und versendet ein Informationsschreiben mit einer unverbindlichen Inaussichtstellung auf die Förderung.

4. Schritt: Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf der Beratervertrag mit dem Berater geschlossen und mit der Beratung begonnen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen!

5. Schritt: Spätestens sechs Monate nach Erhalt des Informationsschreibens muss gegenüber der Leitstelle durch Einreichung der Abrechnungsunterlagen abgerechnet werden.

6. Schritt: Die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses an den Antragsteller erfolgt nach abschließender Prüfung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Wie wähle ich einen Berater aus?

Über die Auswahl des/r Berater/in entscheiden Sie als Unternehmer/in. Was bei Ihrer Beraterwahl zu beachten ist finden Sie im Merkblatt "Hinweise für KMU zur Beraterauswahl" auf der Website des   Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de).   

Im Internet finden Sie unter dem Suchbegriff Beraterbörse mehrere Seiten, die eine Übersicht von Unternehmensberatern beinhalten. Eine Möglichkeit wäre die KfW-Beraterbörse unter https://beraterboerse.kfw.de.

Sie können in den Beraterbörsen gezielt nach Beratern suchen, z. B. nach bestimmten Schwerpunkten, Branchen und/oder Regionen. Zudem sind Bewertungen von Referenzberatungen einsehbar.   

Merkblatt: Hinweise für KMU zur Beratersuche

Hinweise für Berater

Beraterinnen oder Berater erhalten weiterführende Informationen zu Berateranforderungen, Registrierung sowie zum Qualitätsnachweis auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft uns Ausfuhrkontrolle (BAFA) - für weitere Infos klicken Sie hier.

Ansprechpartner

Vanessa Truskolaski

B.Sc. Geographie

Beraterin Existenzgründung

  • Start-up
  • Existenzgründung
  • Coachingprogramme

Würzburg

Telefon: 0931 4194-302

E-Mail: vanessa.truskolaski@ wuerzburg.ihk.de

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Daniela Dusel

Beraterin Existenzgründung

  • Firmenrecht
  • Existenzgründung
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E-Mail: daniela.dusel@ wuerzburg.ihk.de

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Ralf Hofmann

Diplom-Volkswirt

Referent Existenzgründung und Unternehmensförderung

  • Existenzgründung
  • Finanzierung und Förderung
  • Unternehmensnachfolge

Würzburg

Telefon: 0931 4194-377

E-Mail: ralf.hofmann@ wuerzburg.ihk.de

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