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ASEAN im Fokus

Thailand

Thailands Wirtschaft nahm seit 2016 wieder Fahrt auf. Ausschlaggebend waren Maßnahmen zur kurzfristigen Nachfragestimulierung, während verschiedene strukturpolitische Initiativen langfristig auf einen höheren Wachstumspfad führen sollen.

Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Thailands Wirtschaft hat sich 2017 stabilisiert und lässt längerfristig eine solide Entwicklung erwarten. Wichtige Wachstumsimpulse kamen zuletzt aus dem Export und dem Tourismus, während ab 2018 die Umsetzung des massiven Infrastrukturprogramms die Entwicklung stützt. Das private Engagement dürfte dank der Initiierung neuer Zukunftscluster wie Aerospace, Elektroautos, Medizintechnik, Biochemie und Roboter einen Schub erhalten.

Thailands Wirtschaft konnte 2017 leicht zulegen und lässt auch für 2018 eine stabile Weiterentwicklung erwarten. Für beide Jahre prognostizierte die thailändische Zentralbank nunmehr einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,8 Prozent. 

Der Güterexport verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2017 um 9,3 Prozent im Jahresvergleich. Vor diesem Hintergrund erhöhte die Zentralbank ihre Prognose zum Exportwachstum für das Gesamtjahr 2017 von 5 auf 8 Prozent, was einem neuen Rekordwert von 232,6 Milliarden US$ entspräche. Ausschlaggebend seien die stärkere Nachfrage in den wichtigsten Absatzmärkten USA, China, Japan und der ASEAN-Region. Das größte Risiko für eine anhaltend hohe Exportperformance sieht der Thai National Shippers' Council vor allem im Aufwärtstrend des Baht, wenn dieser 2018 stärker tendierte und zu einer Rückstellung größerer Lieferaufträge führte.

Thailands Energielandschaft wächst kontinuierlich in eine breitere Struktur. Die anstehende Ausschreibung des Solarschemas für Regierungseinheiten und Agrarkooperativen über 600 MW soll 2016 Neuinvestitionen über rund 1 Mrd. Euro erwirken.

Bei den erneuerbaren Energien ist das Königreich Thailand innerhalb der ASEAN Economomic Community (AEC) der "Frontrunner". Das war eine der Kernaussagen auf der letzten "Thai-German Renewable Energy Community Conference", durchgeführt von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen der Exportinitiative "Renewables" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Thailands privater Gesundheitssektor ist gut entwickelt und bleibt expansionsfreudig. Der Inlandsmarkt profitiert nicht zuletzt vom wachsenden Gesundheitstourismus. Für deutsche MT-Anbieter bleibt die Region mit Bangkok als Gateway wichtig.

Projekte seitens der thailändischen Regierung

Die thailändische Regierung will in den kommenden Jahren zudem gewaltige Summen in Infrastrukturprojekte stecken. Um künftige Fluten zu verhindern sollen 8,7 Milliarden Euro in Frühwarnsysteme und Dämme gesteckt werden und für zehn Milliarden Euro wird ein neues Hochgeschwindigkeitsnetz für die thailändische Bahn gebaut.

Weitere Informationen erteilt die Deutsch-Thailändische Handelskammer.

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