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ASEAN im Fokus

Myanmar

Myanmar steht in einem wirtschaftlichen Aufholprozess. Der ist herausfordernd – nicht nur für die Unternehmen im Land, die Wettbewerbsfähigkeit gewinnen müssen, sondern auch für deutsche Firmen, die den Markt erschließen wollen. Die deutsche Basis wächst stetig – einige der großen Namen sind schon im Land vertreten, andere arbeiten intensiv von anderen Standorten in Asien aus. Aber auch deutsche mittelständische Unternehmen stellen Projekte in den verschiedensten Bereichen auf die Beine: sie liefern Energiemanagementsysteme für den Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur, bauen mit lokalen Partnern Montagebetriebe für Wasserzähler auf, planen im Straßenbau oder bereiten die lokale Industrie auf den Einsatz hochwertiger Maschinen vor.

Deutsche Produkte und Technologien genießen in Myanmar hohe Wertschätzung und dieser Imagefaktor sollte zügig genutzt werden.

„Deutsche mittelständische Unternehmen stellen Projekte in den verschiedensten Bereichen auf die Beine,“ so Frau Dr. Monika Stärk, Delegation der Deutschen Wirtschaft in Myanmar.

Für deutsche KMUs ergeben sich Zuliefer- und Projektmöglichkeiten durch die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung und Architektur über die Zulieferung von Baumaschinen und Ausrüstung sowie Baustoffen bis hin zu Gebäudetechnik, Sanitäranlagen und Innenausstattung.

Das gesamtwirtschaftliche Szenario stimmt optimistisch, dass Myanmar den Pfad zu mehr Wachstum und Stabilität weiter fortsetzen wird. Die Asian Development Bank (ADB) prognostizierte zuletzt für das laufende Fiskaljahr 2017/18 (1. April bis 31. März) einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 7,7 Prozent und für 2018/19 eine weitere Steigerung um 8 Prozent.

Das Handelsvolumen erreichte in der 1. Hälfte des laufenden Fiskaljahrs 16,5 Milliarden US$ und lag damit um 2,8 Milliarden US$ über dem gleichen Vorjahreszeitraum. Der Überseehandel repräsentierte hierbei mit 77 Prozent oder 12,7 Milliarden US$ den größeren Part vor dem Grenzhandel. Der Import wuchs stärker als der Export auf 9,2 Milliarden US$, so dass das Defizit der Handelsbilanz um 11 Prozent auf 2 Milliarden US$ anstieg. Für das Gesamtjahr 2017/18 erwartete das Ministerium für Planung und Finanzen ein Handelsvolumen von rund 29 Milliarden US$. Im Folgejahr 2018/19 prognostizierte die Economist Intelligence Unit (EIU) einen Anstieg auf über 34 Milliarden US$.

Weitere Informationen erteilt die Delegatino der Deutschen Wirtschaft in Myanmar.

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