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Verkürzen der Ausbildung

Voraussetzung, damit ein Ausbildungsverhältnis verkürzt werden kann, ist, dass der Auszubildende eine höhere Schulbildung mitbringt. So kann bei Vorliegen der Mittleren Reife das Ausbildungsverhältnis bis zu 6 Monaten und bei Abitur bis zu 12 Monaten verkürzt werden.

Die Verkürzung kann gleich mit der Registrierung des Berufsausbildungsvertrages beantragt werden. Ist dies der Fall, wird das Ausbildungsverhältnis gleich verkürzt registriert. Aber auch eine Verkürzung nach Beginn der Ausbildung ist möglich. Hierfür benötigen wir eine schriftliche Vereinbarung beider Vertragspartner.

Diese sollte beinhalten:

  • Nennung des Ausbildungsbetriebes und des Auszubildenden
  • Grund der Verkürzung (Angabe des Schulabschlusses – z.B. Mittlere Reife)
  • Verkürzungszeitraum
  • Unterschriften der Vertragspartner. Bei jugendlichen Auszubildenden müssen auch die Erziehungsberechtigten den Antrag unterschreiben.

Wenn wir diese Verienbarung erhalten haben, senden Ihnen eine Bestätigung über die geänderte Vertragslaufzeit zu.

Verlängerung der Ausbildung

In Einzelfällen kann die Ausbildungszeit verlängert werden. Neben der Verlängerung durch das Nichtbestehen der Abschlussprüfung (siehe Bereich Prüfungen) sind folgende Gründe denkbar:

  • Schwangerschaft
  • längere Krankheitszeiten (mind. 3 Monate)
  • sehr schlechte Leistungen in Schule und Betrieb


Die Beantragung erfolgt wie bei der "Verkürzung".

Ansprechpartner

Ulrike Knape

Sachbearbeiterin Berufsausbildung

Würzburg

Telefon: 0931 4194-306

E-Mail: ulrike.knape@ wuerzburg.ihk.de

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Barbara Brauneiser

Sachbearbeiterin Berufsausbildung

Würzburg

Telefon: 0931 4194-299

E-Mail: barbara.brauneiser@ wuerzburg.ihk.de

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