16.04.2015 - 18:06 Uhr

20 Jahre Engagement für die Berufsbildung

IHK würdigt verdiente Ausbilder und Prüfer

BU: IHK-Präsident Otto Kirchner (5. v.r.), Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer (6. v.r.), stv. IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Bode (3. v.r.) sowie Max-Martin W. Deinhard (1. v.r.), IHK-Bereichsleiter Berufsausbildung, mit 13 anwesenden Prüfern und sechs mainfränkischen Ausbildern nach der Ehrung in der IHK-Geschäftsstelle in Schweinfurt. Bildquelle: Rudi Merkl

Schweinfurt – Zwanzig Jahre ehrenamtliches Engagement für die berufliche Ausbildung: der neue IHK-Präsident Otto Kirchner zeichnete in der IHK-Geschäftsstelle Schweinfurt 30 verdiente Prüfer mit der IHK-Ehrennadel in Gold aus. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer überreichte darüber hinaus sieben mainfränkischen Ausbildern Urkunden des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Rund 2.700 aktive IHK-Ausbildungsbetriebe bilden aktuell rund 11.000 Auszubildende in ganz Mainfranken aus. Jedes Jahr finden in der Region über 2.500 Zwischenprüfungen und fast 4.500 Abschlussprüfungen in rund 50 kaufmännischen und 90 gewerblich-technischen IHK-Berufen statt. „Das alles wäre ohne das Engagement von ehrenamtlichen Prüfern undenkbar, die langjährigen Mitglieder von IHK-Prüfungsausschüssen haben die IHK-Ehrennadel in Gold verdient!“ so Kirchner in seinem Grußwort. Sie arbeiten ohne Unterbrechung seit zwanzig Jahren in mindestens einem Prüfungsausschuss der IHK mit. Oftmals sogar gleich in mehreren. Dafür gebührt Ihnen der Dank und die Anerkennung der mainfränkischen Wirtschaft., so der IHK-Präsident weiter.  

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer zeichnete, stellvertretend für die bayerische Wirtschaftsministerin sieben verdiente mainfränkische Ausbilder mit der Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie aus. Die Urkunde sei eine Anerkennung des persönlichen Einsatzes der Ausbilder in der beruflichen Ausbildung über viele Jahre hinweg, so Kirchner. Gleichzeitig würdigten IHK und Staatsregierung damit auch die Ausbildungsleistung der Betriebe. Rund 4.000 Ausbilder helfen in Mainfranken jungen Menschen, die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für das Berufsleben zu erlernen. „Andere Länder beneiden uns um das System der dualen Ausbildung. Die Verzahnung von theoretischer und betrieblicher Ausbildung ist Teil unserer Erfolgsgeschichte.“, so der Regierungspräsident. Das sei auch ein Grund, warum die Kammern öffentlich-rechtlich organisiert seien. Es sei immer besser, die Betroffenen in die Regelung ihrer Angelegenheiten mit einzubeziehen. Beinhofer dankte den Ausbildern für ihre jahrzehntelange Verantwortung, die sie als erfahrene Praktiker in der Anleitung und Prägung junger Menschen übernehmen.