15.04.2015 - 16:00 Uhr

FH-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft

2.910 Euro für Mensch-Maschine-Interaktion

Im Bild (von links): Jürgen Bode, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, Professor Dr. Jürgen Hartmann, Vizepräsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, IHK-Präsident Otto Kirchner, Toni Fetzer und Christian Petry, Wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Design und Informationssysteme (IDIS), Professor Dr. Karsten Huffstadt, Institutsleiter IDIS und Dr. Rudolf Fuchs, Schatzmeister der Gesellschaft der Förderer und Freunde der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt e.V. Bild: IHK

Würzburg – Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat in diesem Jahr den FH-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft an Professor Dr. Karsten Huffstadt, Institutsleiter IDIS – Institut Design und Informationssysteme, an der Hochschule für angewandte Wissenschaft Würzburg-Schweinfurt (FHWS), vergeben. IHK-Präsident Otto Kirchner überreichte ihm zur Realisierung seines Projektes „3D-Scanner zur Echtzeiterfassung eines Modelliermasse-gestützten Designprozesses“ einen Förderscheck in Höhe von 2.910 Euro.

„Das Institut für Design und Informationssysteme will Menschen dabei helfen, möglichst natürlich mit Computern zu interagieren. Aktuelle Technologien haben den Nachteil, dass sie nur bedingt flexibel und formbar sind. Dadurch gehen das Erleben unterschiedlicher Formen und der kreative Prozess im Umgang mit virtuellen Objekten verloren. Hier setzen wir mit unserem Projekt an.“, erklärt Professor Huffstadt. Er will einen Prototypen entwickeln, der bestimmte Objekte in Echtzeit scannt, verarbeitet und dem Nutzer als 3D-Modell darstellt. Wenn der Nutzer das Objekt verformt, soll sich das 3D-Modell simultan verändern, auch wenn der Nutzer das Modell verdeckt. Huffstadt erwartet, dass kleine und mittlere Unternehmen den entwickelten Prototypen in Bereichen der digitalen Kreativwirtschaft sowie in verschiedenen Phasen der additiven Fertigung einsetzen können. 

 „Wir unterstützen Forschungsvorhaben insbesondere dann, wenn sie von vornherein auf unmittelbaren Praxisbezug angelegt sind.“, unterstrich IHK-Präsident Otto Kirchner die Bedeutung des FH-Förderpreises. Anlässlich der Scheckübergabe im Beisein von Professor Dr. Robert Grebner, Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS), Dr. Rudolf Fuchs, Schatzmeister der Gesellschaft der Förderer und Freunde der FHWS e.V., und Jürgen Bode, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, würdigte Kirchner die Bedeutung angewandter Forschung.  

Der FH-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft  

Die IHK hat den FH-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft im Dezember 2010 als nicht-rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung ins Leben gerufen. Sie verfolgt das Ziel, technologieorientierte, innovative Forschungsdisziplinen, Managementtechniken, Forschungsvorhaben und Projekte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt zu fördern, um neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln. Verwaltet wird der Förderpreis von der Gesellschaft der Förderer und Freunde der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt e.V. Das Stiftungskapital beträgt aktuell rund 354.000 Euro. Aus den Zinserträgen werden jährlich - ohne Kapitalverzehr - wirtschaftsnahe Projekte an der FHWS gefördert.   Der FH-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft ist der zweite Förderpreis, den die IHK zur Förderung der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft am Standort Mainfranken vergibt. Er ergänzt den Universitäts-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft, der bereits seit 1982 ausgeschüttet wird.      

Information: Radu Ferendino, IHK, Tel. 0931 4194-319, E-Mail: radu.ferendino@wuerzburg.ihk.de oder im Internet unter www.wuerzburg.ihk.de.