IHK Würzburg

Gründermesse in der IHK fand große Resonanz.

Gründungswissen trifft Existenzgründer

Sieben Partner aus der Region Mainfranken organisierten im Rahmen der Bundesinitiative „Gründerland Deutschland“ vom 14.11. bis 18.11. die „Gründerwoche Mainfranken“. IHK, die Gründerzentren IGZ Würzburg, GRIBS Schweinfurt und RSG Bad Kissingen sowie die mainfränkischen Hochschulen und die Stadt Würzburg organisieren, koordiniert von der Region Mainfranken GmbH, Informationsveranstaltungen, Workshops, Wettbewerbe und Seminare.

Im Mittelpunkt stand eine „Gründermesse Mainfranken“ in der IHK in Würzburg, an der insgesamt 21 Aussteller rund 100 Unternehmensgründer kostenfrei berieten und dazu beitrugen, dass Gründungsfehler vermieden werden.

Gründermesse 2011

Der große Vorteil der Messe: „Gründer erhalten im individuellen Gespräch Informationen aus erster Hand und können an einem Ort schnelle persönliche Kontakte mit allen Institutionen knüpfen.“, so IHK-Gründungsexperte Erich Helfrich. Nahezu alle wichtigen Themen deckten die Organisatoren ab: die breite Förderpalette des Staates, der Gründungszuschuss der Arbeitsagentur, die Transparenz bei der Steuerbelastung, die passende Rechtsform, durchdachte Unternehmenskonzepte, Geschäftsbedingungen, Unternehmensnachfolgekonzepte, betriebliche Erfolgszahlen etc. „Wer jetzt mit einer guten Geschäftsidee startet, hat gute Erfolgschancen.“, meint Helfrich. „Die Zinsen für Gründungskredite sind niedrig, das Informationsangebot über das notwendige Gründungswissen hoch und die Möglichkeiten, Geschäftskontakte zu knüpfen, vielfältig.“

Die Palette der Geschäftsideen ist bunt: Im Trend liegen Dienste, wie Personaltrainer, Sozialdienstleister, Marktforscher, Ernährungsberater oder Hausverwalter. Als sehr attraktiv erweist sich die Erstellung von Vermittlungsportalen im Internet. Die Möglichkeiten im Netz, Angebot und Nachfrage von Produkten und Dienstleistungen zusammenzubringen, regt zu Gründungsideen an. Gerade die Dienstleistungen bieten eine enorme Auswahl an Chancen, wenn die Kunden einen Mehrwert erhalten, für den sie bereit sind zu zahlen. Deshalb gibt es nicht nur gute Geschäftsideen für Techniker, Informatiker und Ingenieure sondern auch für kaufmännische Berufe, Geisteswissenschaftler oder Verwaltungsberufe.

Dienstleister sind Gründungssieger in Mainfranken

Laut IHK-Zahlen haben in Mainfranken im ersten Halbjahr 2011 exakt 3.996 Gründer ihr Gewerbe angemeldet. Davon entfallen rund 23 Prozent auf den Groß- und Einzelhandel, 9 Prozent auf den Baubereich und 6 Prozent auf die Verarbeitung. 62 Prozent der angemeldeten Unternehmen befassen sich mit Dienstleistungen: 395, (rund 7 Prozent), haben sich im Gastgewerbe selbstständig gemacht. 212 (rund 5 Prozent) haben sich entschlossen, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen zu erbringen. 162 (4 Prozent) wählten die Informations- und die Kommunikationsbranche, 131 (rund 3 Prozent) die Dienstleistungen im Verkehrs- und Lagereibereich, 61 (rund 2 Prozent) Serviceleistungen im Grundstücks- und Wohnungswesen.

Gründer brauchen nicht nur eine Gründerpersönlichkeit, Fachwissen und unternehmerische Denkfähigkeit, sondern auch eine theoretische Grundlage in Form eines Business Plans. „Die Planung macht transparent, wie hoch der Kapitalbedarf ist, wie sich die Marktsituation darstellt, welche Umsätze, Kosten und welcher Gewinn zu erwarten sind, ob der Standort der richtige ist und wie der Kapitalbedarf finanziert werden kann bzw. ob die Liquidität gewährleistet ist.“, so Helfrich. Wie eine solche Geschäftsplanung aufzustellen ist und wie sich Prognosen für die Zukunft treffen lassen, sei schnell erlernbar. Ebenfalls ließen sich die Gründungsformalitäten, die Auswahl der am besten passenden Rechtsform, die steuerlichen Anforderungen und die rechtlichen Pflichten eines Gründers zügig erlernen.

Speziell für Frauen, die sich selbstständig machen wollen, haben wir 2011 aufgebaut:

BusinessClass

Zahlreiche Menschen wollen sich beruflich neu orientieren. Als eine echte Alternative zur Arbeitnehmertätigkeit bietet sich die berufliche Selbständigkeit an. Und gerade Frauen als Existenzgründer haben am freien Markt gute Chancen, um die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu nutzen. Um erfolgreich zu sein, benötigt jede Gründerin umfangreiches Gründungswissen.

Das IHK-Forum "BusinessClass" soll dazu beitragen, die Gründungsbereitschaft von Frauen zu erhöhen und die Existenzgründerinnen in der Region bestens auf eine erfolgreiche Selbständigkeit vorzubereiten. Auf dieser Grundlage soll die mainfränkische Gründungskultur gestärkt und die Chancen des Unternehmertums transparent werden.

Die weiteren Termine und nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik Starthilfe | Unternehmensförderung -> BusinessClass

Die IHK sammelt für Sie aus der Praxis die Erfahrungen und erstellt diese Broschüre für Gründer.

IHK-Broschüre "Gründung in Mainfranken"

Ein Unternehmen zu gründen ist reizvoll, aber nicht einfach. Es bedarf umfangreichen Wissens, um von Beginn an die richtigen Entscheidungen zu treffen und den vorteilhaftesten Weg zu wählen. Gerade in der Informations- und Vorbereitungsphase können Erfahrungen von den Unternehmern und Jungunternehmern sehr hilfreich sein. Denn das Lernen von der Praxis für die Praxis trägt dazu bei, so manchen gravierenden Fehler zu vermeiden. Das Feld der Stolpersteine ist riesig: Es beginnt bei der realistischen Einschätzung des Kapitalbedarfs, der Märkte, der Rentabilität des Vorhabens und der Liquiditätsentwicklung und endet bei der Planung der Geschäftsprozesse und der Unternehmenskultur. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei dem Zuschnitt des Unternehmens um eine kleine und übersichtliche Struktur oder eher einen komplexen Organismus handelt. Fehleinschätzungen kosten Geld und sind schmerzhaft. Probleme erkennen und Lösungen entwickeln ist der Schlüssel zum Gründungserfolg.

Die IHK zeigt wie man durch Vergleiche und Analysen die "richtige" Rechtsform auswählt und erstellt diese Broschüre für Gründer.

Broschüre "Die richtige Rechtsform"

Eine Unternehmensgründung bewegt sich inmitten einer Fülle von gesetzlichen Vorschriften, die es nicht immer leicht machen, richtig zu entscheiden. Schon die Wahl der Rechtsform, die für die Gründung ins Auge gefasst wird, hat weitreichende Konsequenzen für die Zukunft des Unternehmens. Die Entscheidung für eine Rechtsform ist zwar nicht endgültig, d.h. der Unternehmer kann sie durchaus geänderten Rahmenbedingungen anpassen. Es ist jedoch zu bedenken, dass die Änderungen mit erheblichem Geld- und Zeitaufwand verbunden sind.
Jeder Unternehmer ist deshalb gut beraten, anhand des IHK-Leitfadens „Die richtige Rechtsform“ die Vor- und Nachteile der Rechtsformen eingehend zu prüfen und gemäß den Gegebenheiten die am besten passende Rechtsform zu wählen. Der Leitfaden soll dazu beitragen, Vergleiche zu ziehen und Entscheidungshilfen für die Wahl der „richtigen“ Rechtsform zu geben. Der Unternehmer soll durch vertiefte Kenntnisse ein „Rechtsformhopping“ vermeiden, das eine Menge Zeit und Geld kostet.

Jedes Jahr beleuchten wir für Sie das Gründungsgeschehen in Mainfranken.

IHK-Broschüre "Gründeratlas Mainfranken 2011"

Der Gründeratlas Mainfranken will dazu beitragen, das Gründungsgeschehen im mainfränkischen Raum transparenter zu machen. Um über die Existenzgründer selbst und ihre Probleme und Wünsche mehr zu erfahren, werden Umfragen bei den Jungunternehmern durchgeführt. Darüber hinaus wird auf statistischer Basis die Gründungsbereitschaft und das Gründungswachstum in der Region und ihren Bezirken aufgezeigt. Da geförderte Existenzgründungen in der Regel bessere Überlebenschancen haben, wird die gewährte Gründungsförderung in Mainfranken beleuchtet. Die Aussagen des Gründungsatlasses sind für Unternehmensgründer, Gründungsberater, die mit der Gründungsförderung befassten öffentlichen Stellen und für die Politik gleichermaßen aufschlussreich. Die Ergebnisse können für Entscheider aus Politik und Gesellschaft Grundlage für eine zielgerichtete Gründungsförderung und die Stärkung einer mainfränkischen Gründungskultur sein.

Eine praxisnahe Broschüre mit vielen Tipps!

IHK-Broschüre zur Unternehmensnachfolge

In Mainfranken melden jährlich 700 Unternehmen den Inhaberwechsel an. Damit die Unternehmensnachfolge erfolgreich verläuft, ist es notwendig, dass sich der Seniorchef frühzeitig und intensiv mit dem äußerst komplexen und komplizierten Thema befasst. Je praxisnaher die Thematik inhaltlich und sprachlich aufbereitet ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Unternehmer sich den Möglichkeiten der Nachfolge zuwendet und ernsthafte Überlegungen anstellt.

Ihre Ansprechpartner

Erich Helfrich

Bereichsleiter Starthilfe | Unternehmensförderung

- Gründungskultur Mainfranken
- Handels- und Gesellschaftsrecht
- Grundsatzfragen der Unternehmensförderung, Unternehmensnachfolge

Würzburg

Telefon: 0931 4194-317

E-Mail: erich.helfrich@ wuerzburg.ihk.de

Kontaktformular

Daniela Issing

Beraterin Existenzgründung

- Existenzgründung
- Firmenrecht
- Coachingprogramme

Würzburg

Telefon: 0931 4194-302

E-Mail: daniela.issing@ wuerzburg.ihk.de

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Sonja Weigel

Beraterin Existenzgründung

- Existenzgründung, Einheitlicher Ansprechpartner
- BusinessClass
- Fördermittel

Würzburg

Telefon: 0931 4194-322

E-Mail: sonja.weigel@ wuerzburg.ihk.de

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Simon Suffa

Diplom-Geograph

Büroleiter Geschäftsstelle Schweinfurt

- Existenzgründung, Finanzierung und Unternehmensförderung
- Standortentwicklung, Raumordnungspolitik und Regionalentwicklung
- Innerstädtische Verkehrsfragen, Stadtmarketing, Handel, Mittelstandsfragen

Schweinfurt

Telefon: 09721 7848-611

E-Mail: simon.suffa@ wuerzburg.ihk.de

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