Das Duale Ausbildungssystem
Berufsausbildung in Deutschland
Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist ohne ein leistungsfähiges Ausbildungssystem nicht denkbar. Deutschland hat ein solches Ausbildungssystem, das Theorie und Praxis hervorragend miteinander verbindet. Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule bedeutet Vermittlung von praxisbezogenem Fachwissen und beruflicher Erfahrung. So wird die Leistungsfähigkeit gesichert.
Die Schulabgängerinnen und Schulabgänger werden im Rahmen ihrer Berufsausbildung nach dem Prinzip des Dualen Systems ausgebildet. Dual bedeutet, ein aufeinander abgestimmtes System von Qualifizierung im Betrieb und in der Berufsschule. Die praktische Ausbildung findet im Betrieb statt. Für die theoretische Unterweisung sorgt die Berufsschule.
Der Vorteil der praktischen Ausbildung im Betrieb liegt darin, dass neue Verfahren, Maschinen, Einrichtungen und Techniken sehr viel eher kennen gelernt werden als in der Berufsschule. Die Praxisnähe der betrieblichen Berufsausbildung garantiert außerdem, die enge Bindung von Ausbildungssystem und Arbeitsmarkt. Die im Betrieb zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse sind für jeden Ausbildungsberuf in besonderen Vorschriften festgelegt.
Schulangelegenheiten werden in Deutschland in jedem Bundesland in eigener Hoheit geregelt. Dazu gehört auch die Festlegung der Lehrpläne für die Berufsschulen.
Rund 350 anerkannte Ausbildungsberufe machen den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in die Arbeitswelt möglich und sichern berufliche Mobilität. Die Mehrheit der Auszubildenden wird in mittleren und kleinen Betrieben ausgebildet. Ausbildungsordnungen legen Einzelheiten der Ausbildung fest und garantieren so ein bundesweit einheitliches Niveau der Ausbildung.
Ansprechpartner
Max-Martin W. Deinhard
Diplom-Politologe | M.A. Politik- und Verwaltungswissenschaften
Bereichsleiter Berufsausbildung
Würzburg
Telefon: 0931 4194-294
E-Mail: max-martin.deinhard@wuerzburg.ihk.de
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